Dieter Weber Investments seit 1979 - Anlagethemen - Nachhaltigkeit

 
Nachhaltigkeit


2013 - Das Jahr der "Nachhaltigkeit" 

1713 bis 2013: 300 Jahre Nachhaltigkeit

 

Was bedeutet Nachhaltigkeit bei der Kapitalanlage?

Eine einheitliche Definition gibt es nicht. Der Begriff der "Nachhaltigkeit" (englisch: Sustainability) tauchte 1713 zum ersten Mal auf - in einer Abhandlung zur Forstwirtschaft. Hans Carl von Carlowitz prägte ein auf die Zukunft gerichtetes Leitbild der Bewirtschaftung des Waldes - nur soviele Bäume zu schlagen, wie auch wieder nachwachsen. Auf das Wirtschaftsleben übertragen heißt dies, dass ein Unternehmen mit von ihm genutzte Ressourcen (Rohstoffe, Umwelt, Menschen) so schonend umgehen sollte, dass diese quantitativ und qualitativ nicht dauerhaft beeinträchtigt werden.

 

„Entwicklung zukunftsfähig zu machen, heißt, dass die gegenwärtige Generation ihre Bedürfnisse befriedigt, ohne die Fähigkeit der zukünftigen Generation zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse befriedigen zu können", so hat es die Brundtland-Kommission im Jahr 1987 definiert.

 

Es gibt einen Trend zu ethisch, sozial und ökologisch verantwortlichen Kapitalanlagen, auch nachhaltige Kapitalanlagen genannt. Im Vergleich zum Gesamtmarkt ist der Anteil "grüner" Anlagen jedoch nach wie vor sehr gering und führt ein Nischendasein. Eine Forsa-Studie im Auftrag der GLS Bank und Green City Energy zeigt, dass nur jeder dritte Finanzentscheider von ökologischen oder ethisch-sozialen Geldanlagen gehört hat. Rund 66% der Gesamtbefragten ist diese Anlageform gänzlich unbekannt. Immerhin ziehen 34% der informierten Anleger eine sozial-ökologische Finanzanlage in Betracht, das entspricht 10% der Gesamtentscheider. Der Gesetzgeber hat deutlich gemacht, dass er das Thema Nachhaltigkeit als Investmentrichtlinie verstärkt in den Blickpunkt rücken will. Wer nachhaltig investiert, muss nicht mehr mit Renditenachteilen oder unnötigen Risiken gegenüber klassischen Kapitalanlagen rechnen, sondern ganz im Gegenteil, diese Anlageklasse hat nachweislich ein Rendite-Plus erwirtschaftet. Ende 2007 erreichten Fonds mit Socially Responsible Investments (SRI), auch: Corporate Socially Responsible (CSR), Responsible Investment (RI), Evironment Society Governance oder Soccial Ethical Environmental (SEE) weltweit ein Volumen von 180 Milliarden Euro. Bis Ende 2010 waren nach Angaben des Substainable Business Institute (SBI) insgesamt 354 nachhaltige Puplikumsfonds in Deutschland, Österreich und der Schweiz zum Vertrieb zugelassen - 2002 waren es gerade mal 80. Nach SBI-Informationen stecken inzwischen rund 34 Milliarden Euro in den grünen Fonds.

 

Die Nachhaltigkeit der Kapitalanlage soll z. B. durch folgende Faktoren bei der Anlagepolitik sichergestellt werden:

  • Einsatz eines Öko-Ratings (Agenturen: SRI, imug/EIRiS, Oekom, Vigeo, SAM, Asset4, Inhouse: Sarasin)
  • Anwendung von Negativ- und Positivkriterien (z.B. Ausschluss von Rüstung, Atomkraft, Glücksspiel, Gentechnik, Alkohol, Tabak, Pelze, Pornographie oder Kinderarbeit, Berücksichtigung von Unternehmen die ökologischen Standards setzen, der Umwelt helfen oder erneuerbaren Energien)
  • Öko-Beirat
  • Zertifizierung nach der EG-Öko-Audit-Verordnung 14.001:2004
  • "Best-in-Class" - Ansatz (führende Unternehmen ihrer Branche bei den Standards)
  • Messbarkeit und Transparenz durch zahlreiche Öko-Indizes wie z. B. NAI (Natur-Aktien-Index), DJSI (Dow Jones Sustainability Index), FTSE 4 good (Financial Times Stock Exchange), BIOX (World Bioernergy Total Return Index).

Vielleicht haben Sie sich anläsichlich der Finanzkriese mal gefragt wie es um unser Finanzsystem bestellt ist. Hier ist ein Video von Paul Grignon das unser Geldsystem gut erklärt und auch Lösungs-Möglichkeiten aufzeigt (47 Minuten, Englisch mit deutschen Untertiteln): Hier anklicken

 

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