Dieter Weber Investments seit 1979 - Alternative Inv.-fonds - Korrelation

 
Die Korrelationskoeffizienz


Die Korrelation ist eine Beziehung zwischen zwei oder mehr statistischen Variablen, beispielsweise zwischen einem Fonds und einem Index. Bei den verschiedene Anlageklassen liegt sie im Grad der Abhängigkeit der einzelnen Entwicklungsverläufe. Im Laufe der Zeit hat jede Anlageklasse positive und negative Entwicklungsphasen. Nur wenn die Aufwärts- und Abwärtsentwicklungen der einzelnen Anlageklassen nicht zeitgleich erfolgen, ergeben sich bei der Kombination glättende Effekte.Diese sind um so stärker,  je unabhängiger sich die einzelnen Assetklassen voneinander entwickeln.

 

Die Korrelation wird mit einer "Marktabhängigkeitskennziffer" ausgedrückt. Dies ist eine zwischen -1 (total gegeneinander gerichtet) und +1 (totaler Gleichlauf) liegende Zahl, die den linearen Zusammenhang zwischen zwei statistischen Größen beschreibt. Bei der Korrelation = 0 hat man beispielsweise einen mittleren Diversifikationseffekt.

Seit geraumer Zeit beobachten die Ökonomen bei den traditionellen Anlageklassen eine zunehmende Synchronisierung der Entwicklungsverläufe. Besonders im Börsenhandel zeigt sich ein sehr hohes Maß an Abhängigkeit innerhalb der Aktienmärkte. Die erwünschten Portfolioeffekte können deshalb mit den traditionellen Anlageklassen nicht mehr erreicht werden. Hier können geschlossenen Fonds (Beteiligungen), eine herausragende Rolle übernehmen. Nur sie weisen eine zufriedenstellende Unabhängigkeit von den Entwicklungen der börsengehandelten Wertpapiere auf. Noch wichtiger: Auch untereinander zeigen die unterschiedlichen Fonds-Typen weitgehend unterschiedliche Verläufe.


 
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